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//Atlas der Staatenlosen – Daten und Fakten über Ausgrenzung und Vertreibung

// Atlas der Staatenlosen – Daten und Fakten über Ausgrenzung und Vertreibung

von Sandra Thiele

Der „Atlas der Staatenlosen“ ist ein Projekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Atlas-Manufaktur und wird am 8. Oktober erscheinen: Staatenlose Menschen befinden sich im „rechtsfreien Raum“ und werden nicht durch nationale Gesetze geschützt. Dabei bedarf es nur weniger Maßnahmen, um Staatenlosigkeit zu beenden.

Es gibt kaum verlässliche Zahlen darüber, wie viele Menschen weltweit staatenlos sind. Auch in Deutschland ist die Datengrundlage lückenhaft. Klar ist aber, das Thema Staatenlosigkeit spielt in der öffentlichen Diskussion eine viel zu kleine Rolle. Staatenlose sind besonders verletzlich, weil kein Staat sie schützt und sie keinen Zugang zu grundlegenden Rechten haben. Die Publikation erklärt, was passieren muss, damit kein Kind mehr staatenlos zur Welt kommt. Auch der misslichen Lage von staatenlosen MigrantInnen wird mit dieser Veröffentlichung angemessen begegnet.


INFOTEXT hat für diese Publikation der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion übernommen. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und führen das Korrektorat durch.

//Robert Koch-Institut veröffentlicht Informationsblatt zur Influenza-Impfung

// Robert Koch-Institut veröffentlicht Informationsblatt zur Influenza-Impfung

von Sandra Thiele

Um die impfende Ärzteschaft in ihrer täglichen Arbeit – insbesondere während der aktuellen COVID-Pandemie – zu unterstützen, hat das Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit INFOTEXT ein kompaktes Faktenblatt zur Influenza-Impfung („echte“ Grippe) veröffentlicht.

Das Faktenblatt fasst kurz und knapp die wichtigsten Informationen zur Influenza-Impfung zusammen: Wovor schützt die Impfung? Wie sicher und wirksam ist sie? Für wen ist die Impfung empfohlen? Warum gibt es für jede Saison einen neuen Impfstoff? Was ist der Unterschied zwischen Influenza und einem grippalen Infekt?

Das doppelseitige Faktenblatt richtet sich dabei in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte. Darüber hinaus kann das Informationsblatt im Aufklärungsgespräch als Informationsquelle oder auch Hand-out genutzt werden, um Patientinnen und Patienten durch entsprechende Infografiken verständlich und ansprechend über die Impfung zu informieren.

INFOTEXT hat bei der Erstellung des Faktenblatts neben der inhaltlichen und visuellen Konzeption auch die Stilentwicklung, die Umsetzung der Illustrationen und Infografiken sowie redaktionelle Arbeiten übernommen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind bisher außerdem bereits Faktenblätter zur HPV-Impfung, zur Herpes-zoster-Impfung und zur Masern-Impfung entstanden.

// European Month of Photography

// European Month of Photography

von Sandra Thiele

Im Oktober bieten mehr als 100 Berliner Museen, Galerien, Kulturinstitutionen, Botschaften, Off-Spaces, Projekträume und Fotografie-Schulen im Rahmen des European Month of Photography (EMOP) ein breit gefächertes Angebot an Ausstellungen und Veranstaltungen, die das beliebte Medium in seiner ganzen Vielseitigkeit zeigen.

Bereits zum neunten Mal findet in der Zeit vom 1. bis 31. Oktober der EMOP Berlin statt. Schwerpunktthema in diesem Jahr: Europa – Identität, Krise, Zukunft. Darüber hinaus sind weitere Themenkomplexe wie „100 Jahre Groß-Berlin“ oder „30 Jahre Wiedervereinigung“ geplant. Hinzu kommen klassische Genres wie Porträt-, Mode oder Architekturfotografie.

In diesem Jahr arbeiten die Veranstalter von Kulturprojekte Berlin mit der Akademie der Künste zusammen: Die EMOP Opening Days werden vom 2. bis 4. Oktober im Haus der Akademie der Künste am Pariser Platz präsentiert. Aufgrund der dezentralen Ausrichtung sowie der Vielzahl an Partnerinstitutionen steht der Veranstaltung auch unter Einhaltung der bestehenden Hygienemaßnahmen nichts im Weg. Zu dem umfangreichen Programm mit international renommierten FotografInnen, KuratorInnen und MedienexpertInnen werden auch Paneldiskussionen, KünstlerInnengespräche, Diskussionsveranstaltungen und ein Filmprogramm geboten. Alle wichtigen Infos unter www.emop-berlin.eu.

INFOTEXT durfte zu dieser besonderen Kulturveranstaltung – wie auch in den vergangenen Jahren – mit der Erstellung des Programmheftes beitragen.

// Infografik zur Zuverlässigkeit von Klimavorhersagesystemen

// Infografik zur Zuverlässigkeit von Klimavorhersagesystemen

von Lena Ziyal

INFOTEXT hat die Kernthesen einer komplexen Doktorarbeit für das DUZ Verlags- und Medienhaus visualisiert. Thema: „Die Rolle von ozeanischem Wärmetransport für dekadische Klimavorhersagen in der Nordatlantikregion“. In Zusammenarbeit mit dem DUZ Verlags- und Medienhaus haben wir eine Infografik entwickelt, die die Kernthesen einer Doktorarbeit zum Thema Klimaschwankungen darstellt. Die Dissertation stammt von Leonard Borchert – er hat sich eingehend mit der Rolle des ozeanischen Wärmetransports für dekadische Klimavorhersagen in der Nordatlantikregion befasst. Dabei ist unter anderem herausgekommen, dass Temperaturvorhersagen für Zeiträume von bis zu zehn Jahren, die zu Zeiten eines hohen ozeanischen Wärmetransports getroffen werden, zuverlässiger sind als solche zu Zeiten eines geringen Wärmetransports. Die Infografik soll zu einem breiteren Verständnis des komplexen wissenschaftlichen Themas beitragen. Sie ist bei OpenD aufrufbar. Die Zuverlässigkeit von Klimavorhersagen

// Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

// Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

von Sandra Thiele

Das Anne Frank Zentrum Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine Handreichung für die Arbeit mit Kindern in der Grundschule veröffentlicht: „Umgang mit Antisemitismus“. Die Broschüre ist nun bereits in der zweiten Auflage erschienen.

Antisemitische Vorurteile, Diskriminierungen und Wissensbestände sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Auch Kinder im Grundschulalter kommen immer wieder – meist nebenbei und ungewollt – in Kontakt mit antisemitischen Aussagen und Bildern. Die Handreichung soll das Judentum in seiner Vielfalt und Authentizität thematisieren und den Schülerinnen und Schülern ein lebendiges und differenziertes Bild des Judentums vermitteln. Sie gibt Pädagog*innen Unterstützung beim proaktiven Umgang mit Antisemitismus und zur Vorgehensweise bei antisemitischen Vorfällen in der Grundschule.

Dabei geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit antisemitischen Stereotypen und Diskriminierung. Die neue Handreichung soll mithilfe von kurzen Hintergrundinformationen und vielen praktischen Tipps Lehrkräfte dabei unterstützen, schon in der Grundschule ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

INFOTEXT hat für diese Publikation auch in der zweiten Auflage das Layout, die Illustrationen sowie das Korrektorat durchgeführt.

Die Handreichung ist (aktuell noch als pdf, demnächst in gedruckter Version) im Onlineshop des Anne Frank Zentrums erhältlich.

// taz FUTURZWEI: Leadership

// taz FUTURZWEI: Leadership

von Sandra Thiele

Das Magazin für Politik und Kultur widmet sich in seiner neuen Ausgabe dem Thema Leadership: Wie kann freiheitliche und demokratische Führung aussehen? „Wie führt man also eine Partei, eine Regierung, eine Gesellschaft, sodass es echte Probleme lösen hilft? Ein Unternehmen, eine Rockband, eine Stiftung, eine Familie? Und, ach ja, wie führt man sich selbst?“ (Editorial)

Herausgeber Harald Welzer widmet sich dem Thema in der neuen taz FUTURZWEI insbesondere vor dem Hintergrund, wie Leadership aussehen kann und muss, um als Reaktion auf veränderte biologische, physikalische und gesellschaftliche Realitäten zu funktionieren. „Leader“ wollen wir nicht, „Führer“ wollen wir Deutschen schon gar nicht mehr. Auf den Tisch hauen genügt nicht – heute braucht eine Gesellschaft Leadership, das die Vielfalt von Perspektiven und Fähigkeiten als Ressource versteht und zu koordinieren in der Lage ist.

Die neue taz FUTURZWEI – diesmal mit der Schauspielerin Katja Riemann, der Schriftstellerin Sibylle Berg, der Vorstandsvorsitzenden Marie-Luise Wolff, der Medienkritikerin Samira El Ouassil, der Politikerin Diana Kinnert, der Geschichtsprofessorin Hedwig Richter, der Ex-Integrationsministerin Bilkay Kadem, dem Soziologen Aladin El-Maafalani, dem OB-Kandidaten Uwe Schneidewind und dem Publizisten Wolf Lotter.

Erschienen ist die neue taz FUTURZWEI am 8. September. INFOTEXT hat auch für diese Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

Bild taz FUTURZWEI 14: Leadership

// Infotext und Goethe-Institut beginnen Zusammenarbeit

// Infotext und Goethe-Institut beginnen Zusammenarbeit

von Lena Ziyal

Bereits seit Juni 2020 begleiten wir das Goethe-Institut im Projekt Generation A=Algorithmus. Die gestalterische Zusammenarbeit wird sich bis ins kommende Jahr fortsetzen.

Mit dem Projekt Generation A=Algorithmus – Nachdenken über Künstliche Intelligenz möchte das Goethe-Institut gemeinsam mit Partner*innen und Expert*innen für die technischen und ethischen Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) sensibilisieren. Generation A=Algorithmus wendet sich vor allem an die Generationen Y und Z (18- bis 30-Jährige).

Das Projekt basiert auf vielfältigen Formaten, darunter sogenannte Couch Lessons, Climate Hackathons oder Robots in Residence, die zu einer kritischen Reflexion von KI einladen. Infolge der Corona-Pandemie mussten viele physische Formate (vorerst) gestrichen werden. Dafür sind einige virtuelle Angebote neu hinzugekommen, wie etwa sogenannte Detox Workshops.

In einem ersten Schritt hat Infotext acht Keyvisuals für die Website entworfen und umgesetzt. Die Visuals stehen für je einen Teilbereich des Projekts.

Weitere Projekte sind in der Planung, etwa die künstlerische Begleitung und Visualisierung von Web-Vorträgen zu Themen wie „Privatsphäre und KI“ oder „KI und Covid-19“.

// Einstieg in das Programmieren

// Einstieg in das Programmieren

von Andreas Kaizik

Jutta Schneider und Thomas Schmidt von Helliwood media haben „Das Turtle-Buch“ veröffentlicht, ein Handbuch zum Programmieren für alle in inklusiven Lernszenarien.

Im Zentrum des Turtle-Buchs stehen sieben ausgearbeitete Unterrichtseinheiten, die zusammengenommen einen guten Einstieg in das Programmieren als wichtigen Teil der informatischen Bildung darstellen. Eine Besonderheit ist dabei die Veröffentlichung via EDUDESK: Die macht es möglich, verschiedene Medien wie Videos in die Publikation zu integrieren und erleichtert allen Interessierten den Zugriff.

Infotext hat das Lektorat des Buches übernommen.

// Einfach Lesen

// Einfach Lesen

von Sandra Thiele

Der Lebenshilfe Berlin e. V. stellt auf seinem Blog Literatur in Einfacher Sprache vor.

„Kann man auch mit einfachen Worten gut Geschichten erzählen?“ Die Betreiber*innen des Blogs Einfach Lesen beantworten diese Frage ganz klar mit einem Ja. Da es aber insgesamt noch immer viel zu wenige Bücher in einfacher Sprache gibt, haben sie sich diesem Thema gewidmet und stellen regelmäßig die neuesten Publikationen vor – Krimis, Liebesgeschichten, Abenteuerromane, aber auch Erzählungen (unter anderem „Die Verwandlung“ von Franz Kafka) und Kurzgeschichten (zum Beispiel von Horst Evers „Für Eile fehlt mir die Zeit“).

Außerdem lesen die Redakteur*innen Geschichten vor – aus aktuellem Anlass vorwiegend über Zoom –, schreiben selbst kleinere Texte und Geschichten, berichten von Lesungen und führen Interviews – allesamt in Einfacher oder Leichter Sprache.

Das finden wir gut, weil auch Menschen Zugang zu Büchern haben sollen, denen das Lesen schwerer fällt als anderen. Hier geht’s zum Blog: Einfach Lesen.

Auch der Spaß am Lesen Verlag und der edition naundob Verlag geben Bücher und Zeitungen in Einfacher Sprache heraus: Für alle, denen lesen (auf Deutsch) schwerfällt.

// Die neue taz FUTURZWEI, Magazin für Zukunft und Politik

// Die neue taz FUTURZWEI, Magazin für Zukunft und Politik

von Sandra Thiele

„Eines Tages werden Lebewesen ‚Corona-Tagebücher‘ auswerten, um die Zeit zu verstehen, in der wir gerade leben. Da könnten sie den grundsätzlichen Eindruck bekommen, dass wir uns ziemlich toll und wichtig fanden und alles, was objektiv dagegensprach, weiträumig ignorierten.“ (Editorial)

Mit diesen Worten wird die neue taz FUTURZWEI eingeleitet. Sie erscheint am 9. Juni mit dem Titel „Die verborgene Wirklichkeit – durch Corona jetzt 30 Prozent sichtbarer“. Dieses Mal mit Beiträgen von: Ahmad Mansour (Psychologe), der über die Realität der Integration in Deutschland und seine Lebenserfahrung von vier Shutdowns berichtet, Luisa Neubauer (Aktivistin), die proklamiert, wie wir während und nach Corona „Weitermachen“ wählen, und Diana zur Löwen (Influencerin) im Interview über politisierte Millennials.

Außerdem beleuchtet Professor Volker Quaschning die Vorurteile gegen Elektroautos, Dana Giesecke stellt das Flüchtlingsausbildungsprojekt Kreuzberger Himmel vor, wir lernen das Kunstprojekt eines europäischen Schnellbahnnetzes kennen und die Buchliste hält frischen Lesestoff parat.

INFOTEXT hat auch für diese Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

// Der Doppelte Booster

// Der Doppelte Booster

von Sandra Thiele

Agora Energiewende und Agora Verkehrswende haben ein gemeinsames Impulspapier für ein Wachstums- und Investitionsprogramm vorgestellt. Unter dem Titel „Der Doppelte Booster“ beschreibt der Thinktank weitsichtige Maßnahmen zur möglichst schnellen Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Das vorgestellte Konjunkturprogramm soll sowohl einen wirtschaftlichen Wachstumsschub auslösen als auch die Herausforderung Klimaneutralität angehen. Dazu werden die Entwicklungen in mehr als einem Dutzend Bereichen diskutiert – von der Energiewirtschaft über den Verkehrssektor und die Bauwirtschaft bis hin zur Stahl- und Wasserstoffindustrie in der Europäischen Union.

INFOTEXT hat bei diesem Projekt das Korrektorat übernommen.

Der Doppelte Booster,
Vorschlag für ein zielgerichtetes 100-Milliarden-Wachstums- und Investitionsprogramm,
Agora Energiewende und Agora Verkehrswende, Online-pdf

// Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache

// INFORMATIONEN ZUM CORONA-VIRUS IN LEICHTER SPRACHE

von Sandra Thiele

Die Bundesregierung fasst regelmäßig Informationen rund um das Corona-Virus in Leichter Sprache zusammen.

Dazu gehört die Auflistung der wichtigsten Regeln zum Schutz der eigenen Gesundheit, aber auch der anderer. Neben den Schutzmaßnahmen finden sich zudem generelle Informationen in Leichter Sprache zu dem Virus, zu den ersten Anzeichen für die Krankheit sowie zum Vorgehen im Verdachtsfall. Hinzu kommen regelmäßige Updates zu den Entwicklungen im Kampf gegen das Corona-Virus.

Weitere Informationen unter:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Informationen in Leichter Sprache zum Corona-Virus

// Kupfer in einer globalisierten Welt: Unterrichtsmaterial für den Bereich Elektrotechnik

// Kupfer in einer globalisierten Welt: Unterrichtsmaterial für den Bereich Elektrotechnik

von Sandra Thiele

EPIZ Berlin e. V. hat gemeinsam mit der Beruflichen Schule Energietechnik Altona (BEA) eine neue Broschüre zum Thema Kupfer entwickelt. Damit können sich zukünftige Elektrotechniker*innen mit den globalen Verknüpfungen ihres Berufes am Beispiel Kupfer vertraut machen.

Insbesondere die Themen Nachhaltigkeit und Globalisierung stehen bei dieser Broschüre im Fokus. Die Broschüre für die berufliche Bildung hält ein Planspiel bereit, dass den Teilnehmenden Motivationen und Handlungsmöglichkeiten der Akteur*innen des Kupferbergbaus sowie die daraus erwachsenen gesellschaftlichen Konsequenzen näherbringen soll.

INFOTEXT hat für diese Publikation das Korrektorat sowie das Layout und die Illustrationen übernommen. Die Broschüre ist auf der Website des EPIZ e. V. abrufbar.

// „Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“

// „Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“

von Sandra Thiele

The New Yorker – aber auch alle anderen Medien – resümieren dieser Tage die Herausforderungen der Corona-Pandemie, die unseren Alltag und auch das Arbeitsleben auf den Kopf stellen. Der Autorin Alexandra Schwartz – selbst seit zwei Wochen im Homeoffice und alarmiert durch die rasche Verbreitung des Virus – ist bewusst geworden, welch vortreffliche Ausdrücke die deutsche Sprache in diesen Zeiten bereithält.

Es geht um das „Sitzfleisch“, laut Duden die „[mit geistiger Trägheit verbundene] Ausdauer bei einer sitzenden Tätigkeit“. Gemeint ist mit „Sitzfleisch“ also nicht nur unser Hinterteil, sondern insbesondere die Geduld und Beharrlichkeit, ohne die wir diese verrückten Zeiten nicht überstehen können. Deshalb ruft Schwartz völlig zu Recht auf: „Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“. Und damit ist im Grunde alles gesagt.

Zum Nachlesen und als Motivation:
The New Yorker, Culture Desk: „Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“
By Alexandra Schwartz, March 23, 2020

// Die neue taz FUTURZWEI

// “Lechts und Rinks kann man velgessen.” – Die neue taz futurzwei

von Sandra Thiele

Am 10. März erscheint die neue taz FUTURZWEI, diesmal mit dem Titel „Lechts und rinks kann man velgessen“ – in Anlehnung an das Gedicht „Lichtung“ von Ernst Jandl (1966) und als Anspielung auf die grundlegenden politischen Kategorien „links“ und „rechts“.

Herausgeber Harald Welzer schreibt: „Ach, war das schön, als alles noch klar war. (…) ‚Links‘ der Sammelbegriff für humanistisch-soziale-egalitaristisch-emanzipatorische Politik, ‚rechts‘ der fürs antihumanautoritär-repressiv-neoliberale Gegenteil.“ Er stellt fest, dass diese Sortierung den gegenwärtigen politischen Themen nicht mehr gerecht wird. Daher müssen „wir die politischen Leerstellen benennen, um von dort aus neue Antworten und Begriffe suchen zu können“.

Zu Wort kommen außerdem Daniel Cohn-Bendit – darüber wie man mit linker Politik die Probleme der Gegenwart lösen kann, der Politologe Udo Knapp über Verteilungsgerechtigkeit und Luisa Neubauer: „Die Klimakrise kann nicht links gelöst werden.“

Weitere Beiträge zu: Tesla in Grünheide, Flussbad Berlin (Pläne zum Baden in der Spree) und neue Bücher des Frühlings. FUTURZWEI verspricht: „Es geht – wie immer bei uns – richtig ab.“

INFOTEXT hat auch in dieser Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

// Broschüre des Bundesverbandes für Frauennotrufe (bff) zu sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz

// Broschüre des Bundesverbandes für Frauennotrufe (bff) zu sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz

von Lena Ziyal

Im Januar 2020 erscheint eine Broschüre des bff mit Informationen und Hilfsangeboten im Falle von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz. Im Anschluss an die globale #MeToo-Bewegung will der bff in dem Projekt make it work den Umbruch hin zu einer gewalt- und diskriminierungsfreieren Arbeitskultur mitgestalten. Die zwölfseitige Broschüre stellt unter anderem Informationen darüber bereit, was als Belästigung gilt, welche Pflichten Arbeitgeber*innen haben und was Betroffene tun können.

INFOTEXT hat für diese Publikation des bff das Lektorat der Texte sowie die grafische Konzeption und Umsetzung übernommen.

// Neue Handreichung: Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

// Neue Handreichung: Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

von Sandra Thiele

Das Anne Frank Zentrum Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine neue Handreichung für die Arbeit mit Kindern in der Grundschule veröffentlicht: „Umgang mit Antisemitismus“. Die Broschüre soll das Judentum in seiner Vielfalt und Authentizität thematisieren und den Schülerinnen und Schülern ein lebendiges und differenziertes Bild des Judentums vermitteln. Dabei geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit antisemitischen Stereotypen und Diskriminierung. Die neue Handreichung soll Lehrkräfte dabei unterstützen, schon in der Grundschule ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

INFOTEXT hat für diese Publikation das Layout, die Illustrationen sowie das Korrektorat durchgeführt. Die Handreichung ist im Onlineshop des Anne Frank Zentrums erhältlich.

// Insektenatlas 2020: Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft

// Insektenatlas 2020: Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft

von Sandra Thiele

Am 8. Januar 2020 erscheint der „Insektenatlas 2020“ – eine Fachpublikation der Atlas-Manufaktur. Der Atlas wurde in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND entwickelt. Er soll zu einer lebendigen Debatte rund um das Thema Landwirtschaft und Insekten beitragen und zeigt, wie vielfältig und schützenswert die Welt der Insekten ist. Der Atlas ist unter www.boell.de erhältlich.

INFOTEXT hat auch für diese Publikation der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion übernommen. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und führen das Korrektorat durch.

// Das Infotext-Team wünscht frohe Weihnachten

// Das Infotext-Team wünscht frohe Weihnachten

von Sandra Thiele

Auch bei uns im Büro haben wir die Weihnachtszeit eingeläutet. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um uns bei Ihnen und Euch für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen zu bedanken. Das letzte Jahr hat viel Gutes mit sich gebracht. Unsere Kundinnen und Kunden haben eine große Rolle dabei gespielt.

Die größte Veränderung für uns in diesem Jahr: Das Kernteam von Infotext hat sich neu aufgestellt und war damit ab Oktober wieder vollständig und tatkräftig in Sachen Grafik, Layout und Textbearbeitung unterwegs.

Wir haben uns auch in diesem Jahr entschieden, Einrichtungen oder Stiftungen mit einer Spende zu unterstützen, die uns besonders am Herzen liegen. Unsere Zuwendungen gehen in diesem Jahr an:

  • den Kältebus und die Kälte-Notübernachtung der Berliner Stadtmission,
  • die Björn Schulz Stiftung (Kinderhospiz Sonnenhof, Berlin),
  • die Beobachtungsstelle NSU-Watch (Berlin) und
  • den Musiker ohne Grenzen e. V. (Hamburg).

Wir wünschen Ihnen und Euch viel Freude und erholsame Stunden an den Weihnachtstagen und für das neue Jahr einen guten Start und viel Erfolg bei all Ihren Projekten und Plänen.

Wir kümmern uns nun um das, was wirklich wichtig ist – Geschäfte machen wir dann wieder im nächsten Jahr!

// „Climate Justice or Riot“ – Die neue taz FUTURZWEI

// „Climate Justice or Riot“ – Die neue taz FUTURZWEI

von Sandra Thiele

Am 10. Dezember erscheint die neue taz FUTURZWEI, diesmal mit dem Schwerpunkt „Richtige Politik“. Infotext hat auch bei dieser Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

Im Fokus des Heftes steht die Jugendbewegung Fridays for Future – genauer gesagt deren Ziel einer adäquaten Klimapolitik, die die Erderhitzung und ihre Folgen so weit wie möglich begrenzen soll. Harald Welzer sieht für „eine Bundesregierung, die sich desto intensiver weigert, fortschrittlich zu sein, je offensichtlicher die ökologischen Probleme werden, (…) im buchstäblichen Sinn keine Zukunft. In ihrem Schlafwandlermodus sorgt sie dafür, Krisen und Konflikte weiter zu dynamisieren und den notwendigen Handlungsraum permanent zu verkleinern. Das ist die Epochenschwelle, an der wir gerade stehen: die roaring twenties des 21. Jahrhunderts. Und wie vor hundert Jahren ist die Frage: Was kommt nach der Party? Der Zivilisationsbruch? Oder eine ökologisch aufgeklärte Gesellschaft, die die Kurve gekriegt hat, weil sie erwachsen geworden ist und zu tun beschlossen hat, was nötig war.“

Zu Wort kommen außerdem der Soziologe Armin Nassehi – über neues Denken zur Lösung der Klimakrise, Klaus Töpfer – über die Frage, ob und wie Konservative künftig richtige Klimapolitik machen können, und die FFF-Aktivistin Clara Mayer – über ihre Erkenntnisse aus 2019 und die Frage, wie es 2020 weitergeht.

// Hurra für bedrucktes Papier: Welttag der Zeitschriften

// Hurra für bedrucktes Papier: Welttag der Zeitschriften

von Sandra Thiele

Heute wird dem beliebten Printmedium – der Zeitschrift – die Ehre erwiesen. Jedes Jahr am 26. November wird dieser Tag weltweit gefeiert. Wir nehmen das zum Anlass, um über unsere Lieblingszeitschriften nachzudenken.

Die Ursprünge des #WelttagderZeitschriften sind etwas nebulös – klare Fakten dazu, wann dieser von wem ins Leben gerufen wurde und warum der Feiertag auf den 26. November fällt, gibt es nicht.
Anlass für das große Hurra für bedrucktes Papier dürfte allein der unglaublich große Fundus an Themen und Publikationen sein. Von wöchentlich erscheinenden Nachrichtenmagazinen über qualitativ hochwertige Fachzeitschriften bis hin zu Kundenmagazinen oder Coffee Table Books – jede noch so kleine Nische hat sein eigenes Produkt: ein Periodikum in gedruckter Form (wahlweise auch digital verfügbar).

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Zeitschrift trägt übrigens Daniel Defoe, Verfasser des Abenteuerromans „Robinson Crusoe“. Der brachte ab 1704 in England seine „Review“ drei Mal pro Woche heraus. Die „Zeitschrift“ als Begriff etablierte sich um 1750, davor lief sie zumeist unter der Bezeichnung „Journal“. Auch die Anfänge der Zeitschrift haben ein breites Spektrum: Zu den Vorläufern der heutigen Ausgaben zählen Flugschriften, Wochenschriften und Einblattdrucke, Streitschriften oder auch Chroniken.

Auch wenn die meisten Druckauflagen für Zeitschriften heute sinken, was größtenteils auf einen vermehrten Konsum der Inhalte durch das Internet zurückzuführen ist, ist die Vielfalt im Zeitschriftenhandel weiterhin sehr hoch: Im dritten Quartal 2019 betrug die Gesamtauflage der Publikumszeitschriften, die von der IVW in Deutschland erfasst werden, mehr als 81 Millionen Exemplare. Während die Printexemplare im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt einbüßen (mehr als 6 Prozent), sind bei den E-Papern Zuwächse zu verzeichnen (insgesamt 1.318.570 Exemplare, +14,6 Prozent). Die Titelanzahl der Fachzeitschriften in Deutschland wurde mit einer Gesamtauflage von mehr als 9 Millionen Exemplaren gezählt. Kundenzeitschriften schlagen mit mehr als 34 Millionen verkauften Exemplaren zu Buche.

Lieblingszeitschriften bei Infotext
Anlass genug, um mal bei den Kolleginnen und Kollegen nachzufragen, was ihnen aus dem riesigen Fundus an Zeitschriften am besten gefällt. Eine mitunter gute Inspirationsquelle für neue Lektüre:

Andreas: „Du – das Kulturmagazin“
Lena: „Missy“
Sandra: „Reportagen“
Ute: „Der Spiegel“

Machen Sie es sich heute ruhig einmal gemütlich und widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit einer von Ihnen geschätzten Zeitschrift. Und wenn Sie schon dabei sind, nutzen Sie den (zumindest in den USA) parallel stattfindenden Tag des Kuchens, um es sich gut gehen zu lassen.

// Mobilitätsatlas 2019: Daten und Fakten für die Verkehrswende

// Mobilitätsatlas 2019: Daten und Fakten für die Verkehrswende

von Andreas Kaizik

Am 5. November 2019 erscheint der „Mobilitätsatlas 2019“ – eine Fachpublikation der Atlas-Manufaktur. Der Atlas wurde in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem VCD Verkehrsclub Deutschland e. V. entwickelt. Er enthält Vorschläge und Lösungen für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Mobilität und ist unter https://www.boell.de erhältlich.

Seit 2016 übernimmt INFOTEXT für verschiedene Publikationen der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und lesen sämtliche Beiträge Korrektur. – So auch dieses Mal für den „Mobilitätsatlas 2019“.

// Aktuelle Weltkarte des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF)

// Aktuelle Weltkarte des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF)

von Sandra Thiele

Im Oktober ist die aktuelle Weltkarte des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) in deutscher und englischer Sprache erschienen, deren Gestaltung durch Infotext entwickelt und umgesetzt wurde. Die ZIF-Weltkarte bildet die zivile, polizeiliche und militärische Beteiligung internationaler und deutscher Organisationen bei Konflikten und in Krisengebieten weltweit ab. Zusätzliche Infografiken zeigen zudem die personelle Entwicklung von UN-, OSZE- und EU-Einsätzen seit 1992.

Die Weltkarte der Friedeneinsätze erscheint jedes Jahr im Herbst; in Zusammenarbeit mit Infotext wurde sie in diesem Jahr allerdings einem kompletten Relaunch unterzogen.

// Ute Wibral und Sandra Thiele neu bei Infotext

// Ute Wibral und Sandra Thiele neu bei Infotext

von Lena Ziyal

Wir begrüßen zwei neue Gesellschafterinnen bei uns an Bord: Ab Oktober wird Ute Wibral in den Bereichen Infografik und Layout unser Team unterstützen. Gleichzeitig steigt Sandra Thiele als Texterin bei Infotext ein.

Ute Wibral ist als Grafikdesignerin insbesondere in den Bereichen Editorial Design und Corporate Design tätig. Von der Konzeption und Gestaltung von Print-Produkten über die Erstellung von Infografiken und digitalen Illustrationen bis hin zur Reinzeichnung und Bildbearbeitung deckt Ute die gesamte Palette des Grafikbereichs und der Bildsprache ab.
Kontakt: 030 6883377-11, wibral@infotext-berlin.de

Sandra Thiele hat ihre Arbeitsschwerpunkte im stilistischen und inhaltlichen Lektorat und Korrektorat sowie in der Texterstellung. Sie bringt Erfahrungen aus verschiedenen Redaktionen mit und gestaltet Texte aussagekräftig und gut lesbar, ohne dabei den Blick für die Zielgruppe sowie das Format zu verlieren.
Kontakt: 030 6883377-13, thiele@infotext-berlin.de

Damit ist das Kernteam von Infotext – bestehend aus Andreas Kaizik, Sandra Thiele, Lena Ziyal und Ute Wibral – nun wieder vollständig. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

// RKI-Faktenblatt zum Thema Herpes-Zoster-Impfung

// RKI-Faktenblatt zum Thema Herpes-Zoster-Impfung

von Andreas Kaizik

Kürzlich ist das RKI-Faktenblatt zum Thema Herpes Zoster Impfung erschienen, dessen Gestaltung wir entwickelt und umgesetzt haben. Das Faktenblatt ist das zweite einer mehrteiligen Reihe von Infoblättern, in denen kurz und knapp wichtige Informationen zu jeweils einer Impfung zusammengefasst werden.

„Die Faktenblätter […] richten sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte. Darüber hinaus können die Informationsblätter im Arzt-Patienten-Gespräch als wichtige Informationsquelle genutzt werden, um auch Patientinnen und Patienten durch entsprechende Infografiken verständlich und ansprechend über die Impfung zu informieren”, schreibt das RKI dazu.

// „Die Wirklichkeit.“ – Die neue taz FUTURZWEI

// „Die Wirklichkeit.“ – Die neue taz FUTURZWEI

von Andreas Kaizik

Am 10. September erscheint die neue taz FUTURZWEI, diesmal mit dem Titelthema „Die Wirklichkeit“. Wir haben wieder das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

Laut Harald Welzer ist jetzt „Zeit für Wirklichkeit, Zeit, erwachsen zu werden. Erwachsen sein bedeutet: Sachverhalte auch dann zur Kenntnis zu nehmen, wenn sie den eigenen Wünschen widersprechen. Bedürfnisse unbefriedigt zu lassen, dem eigenen Urteil zu trauen, Verantwortung und Selbstverantwortung tragen zu können, sagen, was Sache ist. Auch dann, wenn man Teil des Problems ist und jetzt so schnell noch gar keine Lösungen hat. Oder besser gesagt: keine Ausflüchte.“

Dass es mit der Wirklichkeit so eine Sache ist zeigen unter anderem auch die Beiträge von Peter Unfried, Luisa Neubauer und Maja Göpel, die sagt: „Gesellschaften sind immer mit Regeln strukturiert. Und jede Regel hat genau diese beiden Effekte: Es ist nie einfach einseitig ein Verbot, sondern es ist immer auch eine Entscheidung für etwas anderes.“

Ein Heft, das sich nicht mit der halben Wahrheit begnügen will.

// 15. August: Happy Failures Day!

// 15. August: Happy Failures Day!

von Lena Ziyal

Irrtum, Malheur, Patzer, Fehltritt, Missgeschick, Lapsus oder Fauxpas – dafür, dass niemand etwas mit ihm zu tun haben will, hat der Fehler viele Namen. Eines ist klar: Fehler passieren, sie sind sogar unvermeidlich. Viel zu selten werden sie eingestanden, dafür umso lieber anderen in die Schuhe geschoben, dabei haben sie auch ihre guten Seiten: Sie helfen dabei, Geschehenes zu hinterfragen und neue Perspektiven zu finden. Daran erinnert der internationale Tag der Fehler am 15. August: Happy Failures Day!

// Die neue radzeit (Ausgabe03/2019)

// Die neue radzeit (Ausgabe 3/2019)

von Andreas Kaizik

Heute übertragen wir die Druckdaten der radzeit (Ausgabe 3/2019). Das Fahrradmagazin für Berlin und Brandenburg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ist dann in gut einer Woche kostenlos zum Beispiel in Fahrradläden, Bibliotheken, Kinos, Universität und Hochschulen in Berlin und Brandenburg erhältlich.

// Verästelte Musik mit gewagten Harmonien

// Verästelte Musik mit gewagten Harmonien

von Andreas Kaizik

Vor 55 Jahren ist der US-amerikanische Jazzmusiker Eric Dolphy gestorben. Aus diesem Anlass zitieren wir hier einen Text, den ich vor einigen Jahren für „The Beat Goes On: Kalendarium toter Musiker“ (Suhrkamp) geschrieben habe.

Eric Dolphy war ein bescheidener Mensch, der die Musik liebte und Engstirnigkeit ablehnte: Gegenüber einem Journalisten weigerte er sich, Rock’n’Roll als minderwertige Musik einzustufen. Statt zu urteilen, spielte er – Altsaxofon, Querflöte und Bassklarinette. Seine Virtuosität auf allen drei Instrumenten ist unfassbar, am erstaunlichsten ist jedoch, was er spielte: Es klingt, als würden seltsame Geschichten aus seinen Instrumenten sprudeln und als müsste er dafür ständig neue Töne erfinden.

Dolphy übte wie besessen, verschlang Musiktheorie und saugte musikalisches Wissen auf, wo es nur ging: „Beim Üben haben mich oft Vögel begleitet. Dann habe ich aufgehört mit dem, was ich gerade übte, und habe mit den Vögeln gespielt, und meine Viertel-Töne habe ich ihnen auch abgelauscht – sie haben Noten, die zwischen unseren Noten liegen, und ich versuche, das zu imitieren, was sie von Natur aus tun.“

Heraus kam eine verästelte Musik mit gewagt aus den Harmonien herausfallenden Figuren. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber hörbar: „Ich betrachte mein Spiel als tonal, und obwohl ich Töne spiele, die in einer vorgegebenen Tonart unpassend erscheinen mögen, empfinde ich sie als passend.“ Das Publikum war teils anderer Meinung oder einfach überfordert und erfand den blöden Begriff „Anti-Jazz“.

Dolphys Mitspieler schätzten ihn als unerschöpfliche Quelle der Inspiration und liebten den sanften, besonnenen Mann, der weder trank noch Drogen nahm: Charles Mingus reagierte auf die Nachricht aus Berlin, wo Dolphy im Juni 1964 im Alter von knapp 36 Jahren an den Folgen einer nicht diagnostizierten Diabetes starb, gewohnt heftig und behauptete, die deutschen Ärzte hätten ihn ermordet. Letztlich war Mingus jedoch genauso erschüttert wie John Coltrane, der die wohl passendsten Worte fand: „Was immer ich sagen könnte, wäre nur untertrieben, er war eine der größten Persönlichkeiten, die ich je kennengelernt habe – als Mensch, als Freund und als Musiker.“

// Die neue Ausgabe des MISEREOR-Magazins „frings“

// Die neue Ausgabe des MISEREOR-Magazins „frings“

von Lena Ziyal

Soeben haben wir unser Belegexemplar des MISEREOR-Magazins „frings“ erhalten. Vielen Dank!

Für das zweimal jährlich erscheinende Magazin gestalten wir regelmäßig illustrativ aufbereitete Infografiken. Dieses Mal ging es, auch unter dem Eindruck von Fridays for Future, um „Klimahausaufgaben für die deutsche Bundesregierung“:

Das Magazin ist kostenlos bestellbar unter www.misereor.de/magazin.

// „Gegen Moral.“ – Die neue taz FUTURZWEI

// „Gegen Moral.“ – Die neue taz FUTURZWEI

von Christine Schulz


Am 12. Juni erscheint die neue taz FUTURZWEI, diesmal mit dem Titelthema „Gegen Moral – ein Heft gegen die Dauererregung“. Wir haben wieder das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

Harald Welzer schreibt darin zum Beispiel über Moralismus: Man muss „darüber sprechen, dass Moralismus radikal unpolitisch ist und ein brutales Hindernis auf dem weiteren Weg in eine freundliche Gesellschaft“.

Und die Philosophin Svenja Flaßpöhler spricht im Interview unter anderem über Errungenschaften der Postmoderne, die uns gerade wieder verloren gehen: „Differenz zu denken, und zwar radikal, das macht die Moderne im progressiven Sinn theoretisch aus. Und genau diese Errungenschaften werden verraten, wenn man nicht mehr dazu in der Lage ist, den anderen als anderen, mit einer anderen Position, mit einem anderen Standpunkt, anzuerkennen und in einen offenen Diskurs mit ihm zu treten. Stattdessen löst sich alles in einer krassen Selbstbezüglichkeit auf, völlig theoriearm, völlig theorieentkernt.“

Ein Heft, das Schubladen „abfackeln“ will, statt sie zu bedienen.

// Lena Ziyal spricht auf der re:publica

// Lena Ziyal spricht auf der re:publica

von Andreas Kaizik

Sind Roboter die Künstler*innen der Zukunft? Machen Maschinen die bessere Musik?

Anlässlich der Veröffentlichung ihres Comic-Essays „We need to talk, ai“ ist Lena Ziyal zusammen mit ihrer Koautorin Dr. Julia Schneider eingeladen, auf der re:publica-Session „AI – Art – I“ mit den Künstler*innen Diana Alina Serbanescu, Andreas Dzialocha und Christian von Borries über ihre subjektiven Ängste und Wünsche an der Schnittstelle zwischen Kunst und künstliche Intelligenz zu diskutieren.

AI – Art – I
Montag, 6. Mai, um 13.45 Uhr auf Stage 8
19.re-publica.com/de/session/ai-art-i

Abends um 18.30 Uhr am gleichen Tag erläutert Lena Ziyal dann in der Lightning Box der re:publica in kleinerer Runde bildsprachliche Aspekte des Comic-Essays und beantwortet Fragen zur Entstehung und zum Arbeitsprozess.

Insbesondere von Interesse ist hierbei die Frage, mit welchen Formaten und Medien KI aufbereitet werden kann, sodass das Thema für mehr Menschen zugänglich und debattierbar wird.

We Need to Talk AI: Ein Einblick in die Entstehung des Comic-Essays
Montag, 6. Mai, um 18.30 Uhr in der Lightning Box
19.re-publica.com/de/session/we-need-talk-ai-einblick-entstehung-des-comic-essays

// Das Berliner Liniennetz wieder mit „Hundekopf”

// Das Berliner Liniennetz wieder mit „Hundekopf”

von Christine Schulz

„A transit map should be simple, comfortable, and nice-looking, designed with loving care and for people.” – Das schreibt der russische Designer Pasha Omelekhin und hat deshalb eine neue Variante der Berliner Liniennetzkarte entworfen. Übersichtlicher, leichter zu lesen, schöner.

Auf berlintransitmap.de beschreibt und zeigt er ganz detailliert, wie und warum er das Aussehen der Karte verändert hat. Zum Vergleich zeigt er außerdem etliche historische Karten, die nicht nur die Veränderungen des Liniennetzes in den vergangenen rund 120 Jahre abbilden, sondern auch einen interessanten Vergleich der grafischen Kartengestaltung erlauben.

Am auffälligsten an der neuen Karte ist neben der weichen Linienführung der zurückgekehrte „Hundekopf”, der den Verlauf der Ringbahn abbildet und laut Omelekhin ein einzigartiges Merkmal des Berliner Liniennetzes ist. In historischen Karten ist der Hundekopf noch zu sehen, er verschwindet dann aber Anfang der 1930er-Jahre aus den Darstellungen. Hier ist er nun wieder zu sehen:

Karte von Pasha Omelekhin, berlintransitmap.de

// RKI-Faktenblatt zur HPV-Impfung erschienen

// RKI-Faktenblatt zur HPV-Impfung erschienen

von Lena Ziyal

Heute ist das RKI-Faktenblatt zum Thema HPV-Impfung erschienen, dessen Gestaltung wir entwickelt und umgesetzt haben. Das Faktenblatt eröffnet eine mehrteilige Reihe von Infoblättern, in denen kurz und knapp wichtige Informationen zu jeweils einer Impfung zusammengefasst werden.

„Die Faktenblätter […] richten sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte. Darüber hinaus können die Informationsblätter im Arzt-Patienten-Gespräch als wichtige Informationsquelle genutzt werden, um auch Patientinnen und Patienten durch entsprechende Infografiken verständlich und ansprechend über die Impfung zu informieren”, schreibt das RKI dazu.

// Leichte Sprache ist Thema im Forschergeist-Podcast

// Leichte Sprache ist Thema im Forschergeist-Podcast

von Christine Schulz

Isabel Rink ist Geschäftsführerin der Forschungsstelle Leichte Sprache an der Universität in Hildesheim. In der Folge 62 des Forschergeist-Podcasts spricht sie ausführlich darüber, was Leichte Sprache ist, welchen Nutzen sie hat und welche Personengruppen davon profitieren können.

Die Podcast-Folge kann hier angehört und heruntergeladen werden: forschergeist.de/podcast/fg062-leichte-sprache.

// Ghostwriting – ein alltägliches Geschäft

// Ghostwriting – ein alltägliches Geschäft

von Andreas Kaizik

Beim Ghostwriting handelt es sich für uns in den meisten Fällen um einen Textauftrag wie jeder andere. Wenn es um ganze Bücher geht, dauert die Erledigung nur eben etwas länger. Insbesondere im Bereich Sachbuch und Ratgeber, in dem unserer Erfahrung nach recht häufig Ghostwriter/-innen zum Einsatz kommen und den wir hier auch vorrangig betrachten wollen, zählen vor allem die Professionalität und die schreibhandwerkliche Erfahrung der Ghostwriterin/des Ghostwriters. Hier ist das Ghostwriting ein alltägliches Geschäft zwischen Dienstleister/-in und Kundin oder Kunde. (Wenn wir im Folgenden von Autorinnen oder Autoren sprechen, sind übrigens diejenigen gemeint, die die Idee für das Buch hatten und deren Namen am Ende auf dem Buch stehen werden.)

KONZEPTION
Am Anfang steht immer die Konzeption des Buches. Dabei ist das Thema genauso wichtig wie die Zielgruppe. Denn für die Bestimmung der Buchinhalte ist es wichtig zu wissen, wer damit angesprochen werden soll. Wenn die Zielgruppe und das Thema umrissen sind, werden zunächst alle Inhalte, die in dem Buch besprochen werden sollen, in groben Zügen und stichpunktartig zusammengetragen. Meist gibt die Autorin/der Autor diese Inhalte vor, in der Regel macht die Ghostwriterin/der Ghostwriter dann Vorschläge für inhaltliche Ergänzungen, Erweiterungen oder auch Präzisierungen und Reduzierungen.

Zur Konzeption des Buches gehört auch die Entscheidung, in welchem Stil das Buch verfasst werden soll: sachlich, seriös, erzählerisch, leichtgängig, provokant, emotional, wissenschaftlich, heiter, humorvoll usw. usf. Und natürlich wird in diesem Zusammenhang auch der Umfang des Buches festgelegt. Bei allen Entscheidungen wird die Ghostwriterin/der Ghostwriter die Autorin/den Autor beraten und begründete Vorschläge machen. – Was hier in wenigen Sätzen beschrieben ist, erfordert allerdings in Wirklichkeit viel Recherche, Nachdenken, Abwägen, Diskutieren, Zeit und viele Entscheidungen.

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Sind Stil, Umfang und Inhalte festgelegt, entwickelt die Ghostwriterin/der Ghostwriter aus den gesammelten Stichworten eine erste grobe Kapitelstruktur. Diese wird dann mit der Autorin/dem Autor durchgesprochen und überarbeitet, bis eine Variante vorliegt, mit der alle Beteiligten einverstanden sind. Die Ghostwriterin/der Ghostwriter beginnt dann, für jedes Kapitel eine Feinstruktur anzulegen, um die Inhalte für das Kapitel und deren Reihenfolge zu konkretisieren. Um nun den „Stoff“ für das Buch zusammenzutragen, haben Autor/-in und Ghostwriter/-in mehrere Möglichkeiten:

INHALT UND ZUSAMMENARBEIT
Wenn die Autorin/der Autor sehr klare und detaillierte Vorstellungen davon hat, was in dem Buch stehen soll, dann ist es sinnvoll, wenn sich die Ghostwriterin/der Ghostwriter die Inhalte auch tatsächlich weitestgehend von ihr oder ihm liefern lässt, um sie dann in Buchform zu bringen. Üblich ist zum Beispiel, dass Autor/-in und Ghostwriter/-in sich in regelmäßigen, größeren Abständen treffen und die Autorin/der Autor kapitelweise die Inhalte erzählt, die mit einem Diktiergerät mitgeschnitten oder schriftlich protokolliert werden. Alternativ liefert die Autorin/der Autor Notizen, Ideen und Informationen in schriftlicher Form. Normalerweise entwickelt sich in beiden Fällen schnell ein intensiver Austausch zwischen Autor/-in und Ghostwriter/-in, da es immer Rückfragen, Vorschläge und Klärungsbedarf gibt. (Hier ist die Grenze zur Koautorschaft also fließend, die man zum Beispiel von Prominenten kennt, die ihre Memoiren gemeinsam mit einer Journalistin/einem Journalisten schreiben. Dann stehen aber oft beide auf dem Titel: Autor/-in und Koautor/-in.)

Später extrahiert die Ghostwriterin/der Ghostwriter aus dem von der Autorin/vom Autor gelieferten Material die für das Buch relevanten Inhalte, bringt diese in die zuvor festgelegte Struktur und macht daraus ein Kapitel. Dafür ergänzt sie/er etwaige inhaltliche Lücken, streicht Überflüssiges, macht aus dem vorhandenen Textmaterial lesbare Sätze, überprüft die Richtigkeit der Informationen und die Schlüssigkeit der Argumente, recherchiert geeignete Quellen und etwaige Gegenargumente, stellt Bezüge zu vorigen Kapiteln her, löst ggf. auftretende Widersprüche auf, spinnt den roten Faden des Buches weiter und bringt das Ganze sprachlich in Form. So entsteht Stück für Stück, Kapitel für Kapitel ein Buch, das gedanklich zu großen Teilen dem Kopf der/des genannten Autorin/Autors entspringt und dem die Ghostwriterin/der Ghostwriter zu einem professionellen Erscheinungsbild verhilft.

Hat die Autorin/der Autor jedoch noch keine klaren und detaillierten Vorstellungen von den Inhalten des Buches, können diese auch direkt von der Ghostwriterin/vom Ghostwriter geliefert werden. Dieses Vorgehen eignet sich insbesondere, wenn ein/-e Ghostwriter/-in in dem Fachgebiet, das im Buch behandelt wird, bereits viel Erfahrung hat und gut beurteilen kann, welche Inhalte je nach Zielsetzung und Zielgruppe in das Buch gehören und was für eine Art Buch die Kundin/der Kunde, also die Autorin/der Autor, erwartet. Diese Variante bietet sich auch an, wenn Autor/-in und Ghostwriter/-in bereits häufig miteinander gearbeitet haben, sodass beide sichergehen können, dass die Ghostwriterin/der Ghostwriter auch ohne viel Input das Gewünschte schreibt. So reduziert sich für die Autorin/den Autor der Aufwand natürlich erheblich. In jedem Fall kommt es hier auf eine besonders genaue Abstimmung der Inhalte im Vorfeld an, damit am Ende auch tatsächlich das Buch herauskommt, das der Autor sich vorgestellt hat. Die Ghostwriterin/der Ghostwriter arbeitet sich also selbstständig in das Thema ein, recherchiert die erforderlichen Informationen, eignet sich die notwendigen Kenntnisse an und schreibt auf dieser Grundlage das Buch, ohne von der Autorin/vom Autor direkt Inhalte geliefert zu bekommen. Die Autorin/der Autor erhält dann den fertigen Text (entweder kapitelweise oder das gesamte Buch). In der Regel gibt es dann noch mehr oder weniger umfangreiche Änderungswünsche der Autorin/des Autors, die die Ghostwriterin/der Ghostwriter in mehreren Korrekturdurchgängen umsetzt. – Die Autorin/der Autor hat in dieser Variante also vor allen Dingen seine Buchidee eingebracht, die Umsetzung leistet zu großen Teilen die Ghostwriterin/der Ghostwriter.

IN DER PRAXIS
In der Praxis treten häufig auch Mischformen aus diesen und weiteren Arbeitsmethoden auf. Wenn eine Autorin/ein Autor sich zum Beispiel in bestimmten Teilaspekten seines Buches sehr gut auskennt oder zu einem Thema eine besonders mutige These vertritt, dann liefert sie/er hierzu selbst die Inhalte, lässt von der Ghostwriterin/vom Ghostwriter aber die Teile des Buches, bei denen die eigenen Ambitionen vielleicht nicht so groß sind, überwiegend selbstständig schreiben.

Letztlich finden Ghostwriter/-in und Autor/-in jeweils ihre ganz individuelle Form der Zusammenarbeit. Die Bandbreite reicht von Autorinnen und Autoren, die mit ihren Ghostwriter/-innen schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, mit ihnen nur noch Thema und Umfang des gewünschten Buches kurz besprechen und dann erst wieder zum Abgabetermin des Manuskriptes mit ihrem Buch zu tun haben, bis zu Autorinnen und Autoren, die eher notgedrungen eine Ghostwriterin/einen Ghostwriter einschalten, weil es ihnen an den schreiberischen Fähigkeiten oder schlicht an der erforderlichen Zeit mangelt, und die sehr viel Herzblut in die Arbeit stecken und möglichst einen großen Eigenanteil leisten wollen.

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// Korrektorat? Lektorat? – Ist das nicht das Gleiche?

// Korrektorat? Lektorat? – Ist das nicht das Gleiche?

von Christine Schulz und Andreas Kaizik

Begriffe wie Lektorat, Korrektorat oder Textredaktion sind zwar den meisten geläufig, doch welche Leistungen sich im Detail dahinter verbergen, ist nicht immer ganz klar. Deshalb hier ein kurzer Überblick über die Leistungen, die unsere Textabteilung anbietet.

Vorab jedoch noch etwas Grundsätzliches: Standardmäßig werden alle von uns verfassten, lektorierten oder korrigierten Texte von einer zweiten Person gegengelesen. Das erhöht die Qualität der Ergebnisse erfahrungsgemäß ungemein. Außerdem arbeiten immer mindestens zu zweit an einem Auftrag, damit mehr als eine Person im Bilde ist und wir so eine gewisse Ausfallsicherheit gewährleisten können.

1) Korrektorat

Ein Korrektorat umfasst folgende Leistungen (ggf. unter Berücksichtigung von hausinternen Rechtschreibrichtlinien):

  • Korrektur aller Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Vereinheitlichung von Schreibweisen (Datum, Abkürzungen, Einheiten, sprachliche Gleichstellung, Zahlen und Ziffern etc.)
  • Prüfung der Schreibweise von Namen (Personen, Firmen, Institute etc.)
  • Prüfungen von einfachen mathematischen Rechnungen (Summen, Prozentangaben etc.)
  • 2 Korrekturdurchgänge im Vier-Augen-Prinzip

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2) Lektorat

Das Lektorat umfasst alle Leistungen des Korrektorats und darüber hinaus:

  • Prüfung und ggf. Überarbeitung der Syntax
  • sprachliche und stilistische Überarbeitung der Texte

3) Textredaktion

Die Textredaktion stellt bereits eine sehr tiefgreifende Bearbeitung von Texten dar. Sie umfasst alle Leistungen des Korrektorats sowie des Lektorats und darüber hinaus:

  • Prüfung und ggf. Überarbeitung der vorhandenen Textstruktur oder Neustrukturierung des Textes
  • Einfügen bzw. Neuformulieren von Überschriften, Bildunterschriften etc.
  • Kürzen, Ergänzen oder Umformulieren von Textpassagen
  • Hinweise auf etwaige Argumentationslücken, inhaltliche Widersprüche, Ungenauigkeiten etc.

4) Redaktionelle Zuarbeit/Texterstellung

Selbstverständlich schreiben wir auch komplette Texte: Auf Grundlage von mitgelieferten Materialen und Informationen verfassen wir Texte oder Textteile nach konkreten Vorgaben des Auftraggebers oder der Auftraggeberin (Zielstellung, Zielgruppe, Textlänge, Sprachstil, Wording etc.).

Bei Bedarf führen wir Zusatzrecherchen zur Vertiefung oder Klärung von Sachverhalten durch.

5) Ghostwriting

Zu unserem Angebot gehört auch das Ghostwriting, also das Verfassen ganzer Publikationen im Auftrag eines Autors oder einer Autorin. Sachbücher, Fachartikel, Interviews, Blogbeiträge – das Spektrum ist weit und die Themen sind vielfältig.
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