FUTURZWEI Landlust

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TAZ FUTURZWEI: LANDLUST

von Hannah Pöhlmann

Die 20. Ausgabe der taz FUTURZWEI beschäftigt sich mit dem in den letzten Jahren entstandenen Traum von einem idyllischen Leben auf dem Land, den viele Menschen, die in Großstädten leben, träumen und immer öfter verwirklichen, um der Hektik ihres Alltags zu entfliehen und aus der Natur neue Kraft zu schöpfen. Das Heft erscheint am 8. März 2022.

Wie romantisiert sind die Vorstellungen der Städter*innen? Welche Spannungen und Chancen birgt die Fusion von Städter*innen und Landvolk? Wie divers ist das Leben auf dem Land? Und welche spezifischen Probleme herrschen dort vor? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen, werden Projekte wie Neuland21 und DORV vorgestellt und es gibt ein Interview mit Anja Hradetzky, einer Bäuerin aus der Uckermark, und eines mit Cem Özdemir, dem jüngst ernannten Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.

Die Verbindung zwischen den ländlichen Regionen und Ernährung beziehungsweise Versorgung wird noch ersichtlicher aus Valentin Thuns, Mitgründer des ersten Ernährungsrats Deutschlands in Köln, Appell an die neue Bundesregierung nach „wahren Preisen bei Lebensmitteln“.

Über das großstädtische Bedürfnis nach Gelassenheit und Achtsamkeit spricht Kathrin Fischer, der die „Ächtung negativer Gefühle“ ziemlich auf die Nerven geht. Marilena Berends – die Changemakerin dieser Ausgabe –, die Dana Gieseke im Interview Rede und Antwort steht, stellt ihre Podcast-Reihe vor.

Des Weiteren wird wieder eine Doppelseite dem Motorjournalismus gewidmet – Martin Unfried hat erneut ein Elektroauto getestet. Auch Kommentare auf den Motorartikel aus dem letzten Heft finden in diesem Platz. Außerdem teilt Wolfram Lotter den Leser*innen im ersten Teil von „Lotters Transformator – So geht Transformationsökonomie“ seine Gedanken zu Wachstum und Wandel mit. Der zweite Teil dazu folgt dann in der 21. Ausgabe der taz FUTURZWEI, die am 14. Juni erscheinen wird.

INFOTEXT hat auch für diese Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung, das Korrektorat und die Schlusskorrektur übernommen.