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TAZ FUTURZWEI: FINDE DEN FEHLER! WAHL 2021

TAZ FUTURZWEI: FINDE DEN FEHLER! WAHL 2021  

von Hannah Pöhlmann

Die 18. Ausgabe der taz FUTURZWEI beschäftigt sich mit dem anstehenden Bundestagswahlkampf, wobei Klimapolitik und die Frage, inwiefern diese als freiheitsbewahrend oder als freiheitseinschränkend gesehen werden kann, im Zentrum steht. Das Heft erscheint am 14.September.

Was bedeutet heute Freiheit? Von Billie Eilishs Musik über Ulf Poschardts Vorliebe für schnelle Autos bis hin zu Heinz Budes Einstellung „niemand kann sich allein retten“ – nicht auf die Zivilgesellschaft, sondern den Staat zu setzten –, wird einiges an Meinungen und politischen Vorstellungen zum Thema Freiheit benannt.

Da es vor allem um den Zusammenhang zwischen Freiheit und Klimapolitik geht, steht Ernst Ulrich von Weizsäcker, bis 2018 Präsident des Club of Rome, Peter Unfried im Interview Rede und Antwort und Klimaaktivistin Luisa Neubauer zieht in ihrem Meinungsbeitrag die Bilanz zur Ära-Merkel als klimapolitische Niederlage. Für visuelle Anregungen sorgen die Collagen des Künstlers Michael Danner.

Des Weiteren bezieht auch Herausgeber Harald Welzer Stellung zum Wahlkampf, CDU-Politikerin Diana Kinnert nimmt den Liberalkonservatismus genauer unter die Lupe und Dana Giesecke interviewt die Modedesignerin und Changemakerin Carina Bischof zu fairer und nachhaltiger Kleidung und Michael Mark, ehemaliger Rocker, zu seinem Werdegang zum und Alltag als Ritter.

INFOTEXT hat auch für diese Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.

 

 

// Hurra für bedrucktes Papier: Welttag der Zeitschriften

// Hurra für bedrucktes Papier: Welttag der Zeitschriften

von Sandra Thiele

Heute wird dem beliebten Printmedium – der Zeitschrift – die Ehre erwiesen. Jedes Jahr am 26. November wird dieser Tag weltweit gefeiert. Wir nehmen das zum Anlass, um über unsere Lieblingszeitschriften nachzudenken.

Die Ursprünge des #WelttagderZeitschriften sind etwas nebulös – klare Fakten dazu, wann dieser von wem ins Leben gerufen wurde und warum der Feiertag auf den 26. November fällt, gibt es nicht.
Anlass für das große Hurra für bedrucktes Papier dürfte allein der unglaublich große Fundus an Themen und Publikationen sein. Von wöchentlich erscheinenden Nachrichtenmagazinen über qualitativ hochwertige Fachzeitschriften bis hin zu Kundenmagazinen oder Coffee Table Books – jede noch so kleine Nische hat sein eigenes Produkt: ein Periodikum in gedruckter Form (wahlweise auch digital verfügbar).

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Zeitschrift trägt übrigens Daniel Defoe, Verfasser des Abenteuerromans „Robinson Crusoe“. Der brachte ab 1704 in England seine „Review“ drei Mal pro Woche heraus. Die „Zeitschrift“ als Begriff etablierte sich um 1750, davor lief sie zumeist unter der Bezeichnung „Journal“. Auch die Anfänge der Zeitschrift haben ein breites Spektrum: Zu den Vorläufern der heutigen Ausgaben zählen Flugschriften, Wochenschriften und Einblattdrucke, Streitschriften oder auch Chroniken.

Auch wenn die meisten Druckauflagen für Zeitschriften heute sinken, was größtenteils auf einen vermehrten Konsum der Inhalte durch das Internet zurückzuführen ist, ist die Vielfalt im Zeitschriftenhandel weiterhin sehr hoch: Im dritten Quartal 2019 betrug die Gesamtauflage der Publikumszeitschriften, die von der IVW in Deutschland erfasst werden, mehr als 81 Millionen Exemplare. Während die Printexemplare im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt einbüßen (mehr als 6 Prozent), sind bei den E-Papern Zuwächse zu verzeichnen (insgesamt 1.318.570 Exemplare, +14,6 Prozent). Die Titelanzahl der Fachzeitschriften in Deutschland wurde mit einer Gesamtauflage von mehr als 9 Millionen Exemplaren gezählt. Kundenzeitschriften schlagen mit mehr als 34 Millionen verkauften Exemplaren zu Buche.

Lieblingszeitschriften bei Infotext
Anlass genug, um mal bei den Kolleginnen und Kollegen nachzufragen, was ihnen aus dem riesigen Fundus an Zeitschriften am besten gefällt. Eine mitunter gute Inspirationsquelle für neue Lektüre:

Andreas: „Du – das Kulturmagazin“
Lena: „Missy“
Sandra: „Reportagen“
Ute: „Der Spiegel“

Machen Sie es sich heute ruhig einmal gemütlich und widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit einer von Ihnen geschätzten Zeitschrift. Und wenn Sie schon dabei sind, nutzen Sie den (zumindest in den USA) parallel stattfindenden Tag des Kuchens, um es sich gut gehen zu lassen.