taz FUTURZWEI: Voll am Arsch – Generation Corona

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taz FUTURZWEI: Voll am Arsch – Generation Corona

von Ute Wibral

Die aktuelle Ausgabe der taz FUTURZWEI wirft die Frage auf, wie insbesondere die junge Generation von der Corona-Pandemie betroffen ist und welche Auswirkungen dies auf ihre Zukunft haben wird. Das Heft erscheint am 8. Juni.

Herausgeber Harald Welzer wünscht sich im Aufmacher mehr intergenerationale Solidarität: Durch die jahrzehntelange Förderung einer Wachstumswirtschaft, welche die ökologischen und gesellschaftlichen Folgekosten ihres Erfolgs lange vernachlässigt habe, schwimme nun „die Boomer-Generation, gleichsam als Fettauge auf einer Suppe, die die Jüngeren auszulöffeln haben“. Um dem entgegenzuwirken fordert er ein Umdenken, welches sich auch in politisch gerechteren Entscheidungen im Sinne der jungen Generation ausdrückt.

Diana Kinnert spricht im Interview mit Peter Unfried und Harald Welzer über die seelischen Aspekte der Krise für die junge Generation, die ihrer Ansicht nach besonders von den Auswirkungen betroffen ist. Sie fürchtet einen Rückzug der Jungen, wenn ihnen weiterhin die „Erlaubnis zum negativen Gefühl“ abgesprochen werde.

Außerdem unter anderem im Heft: Klaus Hurrelmann über die Ergebnisse seiner aktuellen Studie „Junge Deutsche 2021“, Kioskbesitzer Zino I. über seine Absage an prekäre Beschäftigungsverhältnisse, vier junge AktivistInnen, die ihre Projekte während der Pandemie weiter nach vorne gebracht haben und Jagoda Marinić über das gespaltene Verhältnis der Deutschen gegenüber Intellektuellen und Künstlern.

INFOTEXT hat auch für diese Ausgabe das Editorial Design, die Bildbearbeitung und die Schlusskorrektur übernommen.